Die Nexus-Theorie
- Realität : unsere subjektive Wahrnehmung der Welt.
- Affekt: die emotionalen Reaktionen auf das, was wir erleben.
- Umsetzung: das sichtbare Handeln und Reagieren.
- Mindset: die Denk- und Bewertungsmuster, die unser Verhalten prägen.
Dieses Modell beschreibt, wie wir in unserem Alltag funktionieren und reagieren – also wie wir erleben und handeln. Auf der rechten Seite der Schleife finden wir den Reality-Loop nach Alexander Hartmann. Dieser beschreibt die innere Konstruktion der Wirklichkeit – die Prozesse, die bestimmen, wie unsere Realität im Kopf und Körper entsteht, bevor wir sie bewusst erleben.
Die vier Bestandteile sind:
- Imagination: innere Bilder und Vorstellungen, die unsere Erwartungen formen.
- Physiologie: unser körperlicher Zustand, der Denken und Emotionen beeinflusst.
- Ideologie: übergeordnete Werte, Weltanschauungen und soziale Prägungen.
- Glaubenssätze: individuelle Überzeugungen, die unsere Wahrnehmung und unser Verhalten steuern.
Der Reality-Loop erklärt also, warum wir die Welt so wahrnehmen, wie wir es tun – er bildet die Grundlage unserer subjektiven Realität. In der Mitte beider Schleifen liegt der Nexus-Punkt. Hier treffen sich innere Konstruktion (Reality-Loop) und äußeres Erleben (RAUM-Modell). An diesem Punkt überlagern sich Denken, Fühlen, körperliche Reaktionen und Handlungen. Hier entstehen die größten Spannungen, aber auch die besten Chancen zur Entwicklung.
